Welche Yogastile gibt es?
Der wohl bekannteste Stil ist Hatha Yoga, da sich dieser hervorragend für Anfänger eignet. Doch aufgepasst, es gibt eine große Auswahl an Stilen. Hier findest du die gängigsten und welcher dieser Stile am Ende der richtige ist, entscheidet der persönliche Geschmack.
Hatha
Im Hatha Yoga werden die Asanas für mehrere Atemzüge gehalten. Somit eignet sich dieser Stil ideal für Anfänger, da Yogis die leichten Körperübungen in Ruhe und mit viel Achtsamkeit ausüben.
Bikram
Abnehmen mit Yoga? Dann ist dieser Stil hier wohl der richtige für dich. Anders als bei anderen Yogastilen ist das Bikram auf Fitness ausgerichtet. Bei 40 °C werden 26 Übungen durchgeführt, die dafür sorgen, dass Muskeln mehr beansprucht werden. Bikram wirkt zudem sehr entschlackend.
Kundalini
Kundalini wird oft mit Pranayama gleichgesetzt. Hier werden intensive Atemübungen durchgeführt, sodass das Prana (Lebensenergie) gezielt durch den Körper geführt wird. Meditation und Mantras sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Kundalinis.
Ashtanga
Im Ashtanga wird in jeder Stunde immer wieder die gleiche Reihenfolge an Asanas praktiziert. Die Muskeln werden durch dynamische Übungen beansprucht. Auch hier steht die Fitness im Vordergrund. Dieser Yoga Stil ist körperlich herausfordernd und stärkt das Selbstbewusstsein.
Vinyasa
Ein absoluter Hype ist das Vinyasa Yoga. Dabei gehen Asanas mit jedem Atemzug fließend ineinander über. Auch hier wird die Reihenfolge in einem schnelleren Tempo mehrmals wiederholt. Jedoch sind hier Asanas, nicht wie im Ashtanga, festgelegt. Dennoch werden auch hier verstärkt Muskeln aufgebaut.
Yin
Für die ruhigen unter den Yogis ist Yin Yoga die beste Variante. In diesem Stil werden verschiedene Dehnübungen sehr ruhig und mit viel Entspannung ausgeübt. Die einzelnen Asanas werden für mehrere Minuten in voller Stille gehalten, um so einen geistigen Zustand der Ruhe zu erreichen. Auch wenn dieser Stil nicht den Kraftaufbau der Muskeln anstrebt, ist dieser Stil einer der schwierigsten. Denn oft werden Dehnungen gehalten, die emotionale Blockaden lösen.
Nidra
Eine sehr tiefgehende Yogapraxis, ist der Nidra Yogastil. Hier wird gezielt ein tranceähnlicher Zustand zwischen Schlafen und Wachsein aufgebaut, sodass eigene Gedanken und Gefühle bewusst wahrgenommen werden. Hier werden keine Asanas ausgeübt. Nidra konzentriert sich hauptsächlich auf Meditation.
Neben den körperlichen Yogastilen gibt es auch geistige Yogastile. Darunter fallen Bhakti (Yoga der Liebe), Karma (Yoga der Tat), Jnana (Yoga des Wissens), Raja (königlicher Weg) und Nada (Klang).